Freitag, 23. Februar 2018
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Treffen mit dem Freundeskreis der Rollstuhlfahrer Freising e.V. 2005

Wie fast jedes Jahr traf sich Ende Juni die Wasserwacht Kranzberg mit dem Freundeskreis der Rollstuhlfahrer Freising e.V. auf einen schönen Nachmittag am Kranzberger See. So waren schon ab 9 Uhr die Mitglieder der Wasserwacht vor Ort, um das Treffen vorzubereiten. Es musste ein Regenschutz über unserem Treffpunkt angebracht werden, da der Wetterbericht für den Nachmittag zahlreiche Gewitter angekündigt hatte. Diese blieben dann aber aus, so dass wir zusammen einen schönen Nachmittag verbringen konnten. Die ersten Rollstuhlfahrer trafen dann gegen 14 Uhr am See ein. Es freute uns sehr, dass sich so viele Rollstuhlfahrer samt Begleitung am See einfanden. Nachdem dann der Kuchen, gebacken von den aktiven Mitgliedern der Wasserwacht, und der Kaffee von der Jugendgruppe serviert wurde, fanden interessante Gespräche statt. In eingehenden Gesprächen mit dem Vorsitzenden der Rollstuhlfahrer, Hr. Josef Neumeier, konnten wir dann auch die ersten Eindrücke der Reise des Vereines nach St. Petersburg erfahren, von der sie Tags zuvor zurückgekommen waren. Kurz danach wurde der Grill eingeheizt und der Duft von frisch gegrilltem Fleisch und Würstchen wehte über den Platz. Nach dem Abendessen ging es noch bis spät in den Abend, wo wir gemeinsam viel Spaß und Unterhaltung hatten.


 

Arbeitseinsatz am Pantaleonsberg
Kranzberg, Samstagmorgen, 08:00 Uhr:
„Müssen wir jetzt wirklich aufstehen?“ „Ja, müssen wir!“ Etwas müde aber trotzdem voller Neugier brachen Daniela und ich am 16.04.2005 das erste Mal zum Pantaleonsberg auf. Die ziemlich verfallene Turnhalle und die anschließenden Wohnräume sollten renoviert werden. Unser erster Auftrag lautete: „Folgt mir, aber Vorsicht! Nur auf die Balken treten!“ Es ging hinauf in den Dachboden. Dort lagen überall Styropor-Teile, Zeitungen angefangen von etwa 1953 bis 1985 und Unmengen an Kies und sonstigem Müll herum. Das musste alles mühsam hinausgeschafft werden. Weitere Mitglieder unserer Wasserwacht zerkleinerten währenddessen meterlange Heizkörper.
Auch an den beiden nachfolgenden Samstagen gab es viel zu tun. Holzverkleidungen, Erhebungen, Fließen, Sanitäranlagen und weitere unzählige Eimer Kies wurden nach draußen geschleppt. Am schwierigsten erwies sich jedoch der alte Heizungsofen. Dieser wurde nämlich auf etwa 300 kg geschätzt! Mit vereinten Kräften und einem sehr alten Sackkarren schafften wir es jedoch, ihn in den Container zu befördern. Dazu wurden Bretter herbeigeholt, über diese der, bei einem so schweren Teil, bedeutend große Höhenunterschied überwunden werden sollte. Der Container wurde zum Schutz noch eilig mit Holz ausgepolstert. Ein kräftiger Schups – der Ofen war geschafft. Bis auf ein paar kleinere Verletzungen, die von unseren Sanitätern versorgt wurden, gab es keine weiteren Zwischenfälle. Auch dann nicht, als der baufällig gewordene Kamin auf dem Dach abgetragen wurde.
An allen diesen drei Samstagen herrschte traumhaftes Wetter, was uns die leckeren Leberkässemmeln von Frau Haslbeck noch mehr genießen ließ. Herzlichen Dank für die gute Verpflegung! Abschließend möchte ich noch festhalten, dass die Arbeit, wenn sie auch meistens ziemlich staubig und schmutzig war, in angenehmer Gesellschaft viel leichter ging und es sehr viel Spaß gemacht hat. Selbst unser Bürgermeister Herr Scholz ließ keinen Tag aus und half tatkräftig mit. Durch die freiwilligen Helfer konnte in drei Tagen sehr viel geschaffen werden.
Kinderferienspiele 2005 am Kranzberger See
Über 20 Kinder kamen am 5. August bei schönem Wetter zum See und brachten Ferienstimmung und gute Laune mit. Endlich durten sie einmal selber auf die Rettungsbretter und ausprobieren, wie man sich damit im Wasser vorwärts bewegt. Interessant fanden die Kinder die Einrichtungen im Mannschaftswagen der Wasserwacht: Blaulicht, Sirene und Funkverkehr. Sie durften ins Boot einsteigen und sich vorstellen, Bootsführer zu sein.
 
Die Jüngeren stellten ihre Schwimmkünste unter Beweis, indem sie das Seepferdchen-Abzeichen machten. Um das zu bekommen, mussten sie 25 m frei schwimmen und anschliessend nach einem Stein tauchen. Inzwischen ließen sich die grösseren Kinder die Ausrüstungsgegenstände erklären, die zu einem Tauchgang nötig sind. Anschliessend wurden die Schwimmabzeichen in Bronze und Silber gemacht. Hier hieß es schon, eine wesentlich grössere Strecke zu schwimmen: 200 m bzw. 400 m. Mitglieder der Wasserwacht begleiteten die Kinder beim Schwimmen auf Rettungsbrettern, um im Notfall helfen zu können. Aber alle Kinder schafften leicht ihre Strecke. Um die Abzeichen zu bekommen, muss man auch die Baderegeln genau kennen. Hier konnten die Kinder zeigen, was sie gelernt hatten. Eifrig beantworteten sie die Fragen: Nicht mit vollem Magen ins Wasser..., nicht zu lange in der prallen Sonne...
 
Es wurde gezeigt, wie man einen Kopfverband anlegt. Mit Übungsmaterial durften die Kinder dann selber versuchen, Verbände anzulegen. Mit Ballspielen wurde die Zeit bis zum Grillen überbrückt. Einige hatten schon so grossen Hunger, dass sie es kaum noch erwarten konnten, bis die Würstchen fertig waren. Schwimmen macht eben hungrig! Semmeln mit heissen Bratwürstchen und viel Ketchup. Die Warteschlange riss gar nicht mehr ab. Aber dann wars geschafft. Jeder war satt und zufrieden. Bis zum nächsten Jahr in den Sommerferien!
Rolli-Fest 2005

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Arbeitseinsatz am Pantaleonsberg

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Kinderferienspiele 2005

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Wir machen Dienst
Sommer: Samstag 13:00 - 18:00
(Badebetrieb) Sonn- und Feiertage 10:00 - 18:00
Winter: Samstag 13:00 - 17:00
(Eisrettung) Sonn- und Feiertage 13:00 - 17:00