Mittwoch, 23. Mai 2018
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Schnelleinsatzgruppen (SEG)

Zur Durchführung des Wasserrettungsdienstes betreibt die Wasserwacht so genannte Schnelleinsatzgruppen (SEG). Diese setzen sich aus für den Wasserrettungsdienst ausgebildeten Einsatzkräften zusammen, die über Funkmeldeempfänger alarmiert werden und von der Rettungswache aus gemeinsam zum Einsatzort fahren. Die Mindestqualifikation für Mitglieder von Schnelleinsatzgruppen ist die Ausbildung zum Wasserretter im Wasserrettungsdienst. In der Regel verfügen die Einsatzkräfte aber über weitergehende Ausbildungen (z.B. Rettungstaucher, Motorrettungsbootführer oder Rettungssanitäter).

Meistens bestehen die SEG aus mindestens einem Tauchtrupp, einem Bootstrupp und einem Einsatzleiter Wasserrettung bzw. SEG-Leiter.

Ausgerüstet sind Schnelleinsatzgruppen gewöhnlich mit Kleinbussen als Einsatzfahrzeug (mit Sondersignalen), Motorrettungsbooten, medizinischer Notfallausrüstung für den Rettungsdienst und Spezialausrüstung für die Wasserrettung (ABC-Tauchausrüstung (Tauchmaske, Schnorchel, Taucherflossen), Wasserrettungsmittel (z.B.: Rettungsbojen, Rettungswurfsäcke, Eisrettungsschlitten usw.)).

Laut GUV-Regel 2101 muss jedem Rettungstauchtrupp auch die Möglichkeit zur Beatmung mit 100 % Sauerstoff bestehen.
Die Schnelleinsatzgruppe - Wasserrettung (SEG-WR) wird bei Notfällen am und im Wasser alarmiert. Typische Einsatzmuster sind die Suche und Rettung Ertrinkender, die Bergung von Leichen oder Fahrzeugen aus dem Wasser. Sie sind speziell für die Wasserrettung mit Rettungsgeräten (Motorrettungsboote, Eisrettungsschlitten, Wurfsäcke, Rettungsbojen, Tauchgeräte usw.) ausgerüstet und verfügen zusätzlich zur gewöhnlichen Sanitätsausbildung über wasserrettungsspezifische Spezialausbildungen (Rettungsschwimmer, Wasserretter, Rettungstaucher, Motorbootführer usw.).

In Deutschland liegt die Trägerschaft bei verschiedenen Organisationen, zum Beispiel der Wasserwacht,  der DLRG, des Arbeiter Samariter Bundes oder der Feuerwehr.

Entsprechend vielfältig ist die Struktur der SEG-WR. Meist besteht sie aus einem Bootstrupp und einem Einsatztauchtrupp. Die Einsatzfahrzeuge zum Transport von Mannschaft und Gerät werden beim Roten Kreuz oft Wasserrettungswagen oder Wassernotfahrzeug, bei Feuerwehr und DLRG Gerätewagen Wasserrettung genannt.

Bei der Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes bilden zwei SEG-WR den Kern des Wasserrettungszugs.

Die meisten SEG-WR sind mit ehrenamtlichen Helfern besetzt, die über Funkmeldeempfänger von der Leitstelle alarmiert werden und in 5-10 Minuten einsatzbereit sind.

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