Mittwoch, 23. Mai 2018
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Wasserretter bei der Wasserwacht: Ausbildung und Aufgaben
Die Ausbildung zum Wasserretter dauert etwa eine Woche, die durch eine Abschlussprüfung in Theorie und Praxis abgeschlossen wird. Die Ausbildungsinhalte sind Hypothermie, Herz-Lungen-Wiederbelebung für Erwachsene, Kinder und Säuglinge, Tauchunfälle, Ertrinkungsunfälle, praktischer Umgang mit Einsatzmaterial aus dem Wasserrettungsdienst und praktische Übungseinheiten. Wie auch bei den meisten anderen Bereichen der Wasserwacht, darf ein Wasserretter erst ab 18 Jahren am Einsatz teilnehmen. Ein bestandener Sanitätskurs und das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Wasserretter.

Der Kurs wird normalerweise in den umliegenden Gewässern des jeweiligen Landkreises durchgeführt. Jährlich finden Übungen und Weiterbildungen statt, bei denen unter Anderem das Retten von Verunglückten aus fließenden Gewässern, wie z. B. der Donau, das Abseilen von einer Brücke oder das Absichern einer Flussstelle für z. B. einen Kanuwettbewerb geübt wird. Um im Einsatz mit allen Situationen umgehen zu können, werden diese Übungen an verschiedenen Orten durchgeführt. So auch letztes Jahr, als die Wasserretter der Ortsgruppen aus dem Landkreis Freising für ein Wochenende nach Österreich gefahren sind.

Ein Wasserretter wird für gewöhnlich da eingesetzt, wo es für einen normalen Rettungsschwimmer nicht mehr möglich ist. Hierzu zählt unter Anderem der Einsatz im Hochwasser sowie schnell fließenden Gewässern, da die Ausrüstung eines Wasserretters mehr Schutz bietet als die eines Rettungsschwimmers.

Zu dieser Ausrüstung zählt ein Neoprenanzug mit festem Schuhwerk und Handschuhen, ein Helm und eine Weste mit Sicherheitsleine, ein Wurfsack und ein Messer. Das Messer ist besonders wichtig um sich in gefährlichen Situationen schnell von der Sicherungsleine befreien zu können. Der richtige Umgang mit der Ausrüstung muss geübt werden, da im Falle eines Einsatzes oft jede Minute zählt. Die recht enge Weste muss über den Neoprenanzug, die Leinen dürfen keine Knoten bilden und der Helm darf schließlich auch nicht ins Gesicht rutschen.

Die Ausbildung zum Wasserretter stellt die Grundvoraussetzung für die Weiterbildung zum Motorbootsführer und Rettungstaucher dar. Das Einsatzgebiet ist recht weitläufig und reicht vom Sanitätseinsatz über Bootsbesatzung bis zum Rettungsschwimmer. Das schwimmen im Fluss, oftmals auch gegen die Strömung, erfordert ein gewisses Maß an Kondition und Können. Doch Übung macht bekanntlich den Meister.

Wasserretter bei einer Einsatz-Übung

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