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Jugendausflug 2002
Jugendausflug der Wasserwacht Kranzberg

verfasst von Jens Groth, 1. Vorstand

Zum ersten Male veranstaltete die Wasserwacht Kranzberg einen Jugendausflug. Und das mit der neuen Jugendgruppe, welche erst letzten September gegründet wurde. Die Kinder, 13 an der Zahl, alle zwischen 7 und 11 Jahre alt, freuten sich schon sehr auf dieses Wochenende, aber die eine oder andere Unsicherheit war schon zu spüren, zumal einige der Kinder zum ersten Mal ohne Eltern übernachteten. Und als es losging, am Samstag den 20. April um 9 Uhr Morgens, wurde die eine oder andere Träne gesehen. Nun denn, die erste Station der Reise war nach 40 Minuten erreicht, die neue Rettungsstation der Wasserwacht Moosburg am Aquapark. Dort erwartete uns schon der Vorstand und KWW Leiter, Konrad Goldbrunner. Er erkläre den Kindern die Besonderheiten des Aquaparkes, Wassertiefe z.T. über 40m, einzigartiger Nistplatz für eine besondere Vogelart in Bayern, kleine Krebse, usw. Nach einer Führung durch die Rettungsstation und Demonstration der technischen Geräte der OG Moosburg, ging es dann weiter Richtung Bayerischer Wald.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal für die kleine Führung bei der WW Moosburg durch den KWW Vorstand Konrad Goldbrunner bedanken.

Wir hofften zwar auf etwas schöneres Wetter, aber je weiter östlich wir kamen, desto dunkler wurde es und kurz hinter Landshut fing es dann zu regnen an. Zum Mittagessen am Samstag kehrten wir dann in Deggendorf ein. Dann ging es weiter über die Ruselbergstrecke nach Bischofsmais, in den Ferienpark Bischofsmais. Dort wurden dann die schönen und sehr sauberen Appartments bezogen und sich ein wenig von der Anreise erholt. Die Einteilung der Zimmer erfolgte selbständig durch die Kinder, darauf hatten die Erwachsenen -fast- keinen Einfluss. Nachdem die Parkanlage mit den Spielgeräten und zahlreichen Attraktionen fast nicht genutzt werden konnte, wir hatten leider die Regenschirme vergessen und das Minigolfen im Wasser ist noch nicht erfunden, mußten wir uns einen Alternativplan überlegen und kamen bald auf eine schöne Burgruine in der Nähe. Die hat man sogar von der Ferienanlage gesehen, nun ja, wenn es das Wetter mal für 2 Minuten zuließ.

Wir fuhren mit unseren Fahrzeugen mehr oder weniger auf Sicht auf die Burgruine zu. Dauerte zwar ein wenig, aber nach 20 Minuten standen wir dann auf dem Parkplatz der Burg Weißenstein. Nun ging es an die Eroberung der Burg, aber wir mußten die Kinder ein wenig bremsen, da die Stufen aus Holz bestanden und durch den Regen etwas rutschig waren. Die Mutigsten hatten die Burgzinnen recht bald erstürmt und wurden mit einer recht schönen Aussicht belohnt. Nach ein paar Minuten waren aber dann alle oben und wir versuchten unsere Ferienanlage auszumachen. Für kurze Zeit blitzte dann unsere Unterkunft durch die hohen Wolken durch. Nach dem Abstieg von der Burg folgte ein kleiner Lehrpfad um die Burg herum, wo wir alles Wissenswerte erfahren konnten, warum die Burg so benannt wurde (weil sie aus weißen Steinen besteht), die Geschichte der Burg und ihre Zerstörung (durch die Schweden im 30 jährigen Krieg), die Einheimischen Tiere (seltene Fledermausart), usw.

Nach der Rückkehr zu unserer Unterkunft hatten die Kleinen erst mal eine Stunde Zeit, um sich umzuziehen und aufs Abendessen zu warten.

Und das hatten wir großen Kameraden zu machen, Spaghetti mit Sauce Bolognaise. Nach dem Abendessen kehrte vorübergehend erst Mal Ruhe ein, aber schon nach 1 Stunde wurden die Fragen, „Wann gehen wir endlich zum Kegeln“ lauter.

Und so trabten wir dann gegen 19 Uhr zur Kegelbahn. Und hier wurde es auch etwas hektisch, zumal über die Hälfte der Kleinen noch nie so eine Bowling-Kugel in den Händen hatte. Aber auch hier kamen wir ohne Verletzungen davon, obwohl die eine oder andere Kugel nicht so ganz dem vorgeschriebenen Wege folgte. Und so waren wir nach 2 Stunden auch wieder auf unseren Zimmern.

Nun wurde es spannend, Zähne putzen, Schlafanzug anziehen und aufs Schlafen vorbereiten. Ging im großen und ganzen auch gut, nur eine kleine weibliche Gruppe wollte zu 5 in einem Zimmer schlafen. Nachdem von uns Großen nur noch 2 übrig waren, die anderen beiden hatten sich schon zurückgezogen, wurde das Grüppchen, zu einer hier aus Datenschutz-gründen nicht genannten Zeit, aufgelöst und die Mädchen auf die ursprünglich vorgesehene Schlafstätte verlegt.

Viel Schlafen konnten wir allerdings nicht, da es schon um 8 Uhr Frühstück gab. Den Wecker hätten wir uns sparen können, da sich ein paar Kinder vorgenommen hatten, die Aufsicht zu wecken. Das allerdings haben sie, wenn auch nur knapp, nicht geschafft.

Dann bewegten wir uns Richtung Frühstück, zwar noch etwas verschlafen, aber mit vollem Elan, da es nach dem Frühstück direkt zum Schwimmen ins hauseigene Hallenbad ging. Und da wir in der Zwischensaison in dem Ferienpark waren, hatten wir das Bad ganz für uns alleine. Eigentlich wollte ich hier ein kleines Schwimmtraining abhalten, aber das hielten die Kinder für keine so gute Idee, und so wurde halt 2 Stunden herumgetobt und die Erwachsenen geärgert. Und wenn so 6-8 Jugendliche versuchen, die Großen zu Tauchen, hilft auch der beste Befreiungsgriff nicht mehr...

Nachdem die Kleinen sich ausgetobt hatten, mußten sie zum letzten Mal auf die Zimmer, um zu packen. Ja nichts vergessen, alles 3 mal nachgeschaut, ein paar der Kinder noch mal aus dem Bus geholt und Staubsauger in die Hand gedrückt, und schon fuhren wir Richtung Heimat. Unterwegs noch mal in einer Pizzeria haltgemacht, denn die ersten schrien schon nach dem Mittagsessen, und dann noch einen kleinen Umweg über Moosburg, um einen Sonderwunsch zu erfüllen, dem Handy sei Dank, und schon waren wir, nach einem kurzen Stop in der Eisdiele, am Sonntag Nachmittag gegen 16 Uhr in Kranzberg. Die Kinder wurden dann zu Hause abgeliefert, aber für uns war die Arbeit noch nicht so ganz getan. Wir hatten dann noch unser Leihfahrzeug, den MTW der Wasserwacht Neufahrn, in Neufahrn abzugeben (auch hier noch vielen Dank für die Leihgabe an die WW Neufahrn), bei dieser Gelegenheit unser Motorboot, welches sich auf einer Ausstellung (Blaulicht-Tage) dort befand, wieder abholen, und die Fahrzeuge wieder bei uns am See abzustellen und das Material aufräumen.

Und zum Abschluss hielten wir am Kranzberger See noch eine kurze Nachbesprechung über diese Premiere unseres Jugendausfluges ab. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Kameraden, als da wären die Jugendwartin Carmen Böhrer, Anita Kohlmeier und der TL der WW Kranzberg, Hans-Peter Stärk, noch mal recht herzlich für ihr Engagement bedanken. Uns hat es sehr gefallen, und über eine Wiederholung im nächsten Jahr kann man reden. Obwohl, es gibt auch noch ein paar andere Pläne mit unserer neuen Jugendgruppe; also Kinder, macht Euch auf was gefasst.
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Wasserwacht Kranzberg
Kontakt
Wir machen Dienst
Sommer: Samstag 13:00 - 18:00
(Badebetrieb) Sonn- und Feiertage 10:00 - 18:00
Winter: Samstag 13:00 - 17:00
(Eisrettung) Sonn- und Feiertage 13:00 - 17:00